Kummerfelder SV

eingetragener Verein seit 1960

5:2 – Sieg gegen Landesligisten Blau Weiss 96 Schenefeld

Diesen unerwartet deutlichen Sieg an der Stätte einer grandiosen Niederlage im Vorjahr wollen wir mal nicht zu hoch hängen. Zu schwach die Gegenwehr eines Landesligisten, der offensichtlich noch gar nicht in Tritt gekommen ist und für den es in dieser Verfassung ganz schwer werden wird in der Hammonia-Landesligastaffel des HFV.
Trotzdem darf man sich natürlich freuen über ein putzmunteres Spiel unserer Jungs, diesmal so gut wie gar nicht mit langen Bällen aus der Abwehr in die immer enorm starken Spitzen, sondern mit schnellem Kombinationsspiel und finalem Pass in die Schnittstellen der gegnerischen Linien. Das sah super gut aus, so beim 1:0 durch Hannes Rudek nach starker Vorarbeit von Torben Hein, beim 1:2 durch den heute sehr starken Jonas Lienau (Zweikampfquote und Balleroberung gefühlt bei 95 %) und beim 1:3, als Torben Hein genial eingesetzt wird, seinem Verteidiger die Hacken zeigt , vor dem Tor ganz cool bleibt und sicher einschiebt. Nach der Halbzeit dann das 1:4 durch KSV-Kultstürmer Christopher Klengel, der einfach in jedem Spiel, egal in welcher Mannschaft, für ein Tor gut ist. Und dann noch das 1:5 durch Benjamin Struck mit einem platzierten Kopfball in den oberen Torwinkel nach einer Standardsituation. „Strucki“ jetzt auch noch als Torschütze, mehr geht nicht !
5 Tore durch 5 verschiedene Spieler, davon zwei durch Abwehrspieler, das zeigt, wie homogen und souverän unser Team heute diesen Test durchgezogen hat.
Überbewerten wollen und können wir den wegen der unerklärlichen Schwäche des Gegners trotzdem nicht. So einfach wie heute wird es vermutlich nicht mal beim Kreisklassenverein TSV Seestermühe im Pokalwettbewerb am kommenden Sonntag werden.
Ein wenig rehabilitiert darf sich aber unser sportlicher Leiter Werner von Bastian, der in Schenefeld wohnt, doch fühlen. Der musste sich ja nach der eingangs zitierten Niederlage in seiner Heimatstadt und früheren Wirkungsstätte einiges an Spott und Kritik anhören. So kann es gehen, deshalb darf er jetzt auch gern Lob und Anerkennung für diesen Auftritt unserer Jungs geniessen.

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