Am Sonnabend, 15. August, entscheidet sich, ob es den Spielern des TuS Appen und des Kummerfelder SV gelingen wird, die Prisdorfer von Thron zu stürzen.
APPEN. Sie wollen den Pokal behalten – bei der sechsten Auflage des Turniers um den Bürgermeisterpokal treten am Sonnabend, 15. August, die Spieler des Tennisclubs Prisdorf an, um den Siegertitel gegen die Teams vom TuS Appen und vom Kummerfelder SV zu verteidigen. Seitdem Prisdorfs Bürgermeister Wilfried Hans (CDU) im Jahr 2004 den Pokal gestiftet hatte, blieb der Cup stets in der Bilsbekgemeinde. Weiterlesen →
Anerkannter Stützpunktverein
HENSTEDT-ULZBURG.
KUMMERFELD. Schon als feststand, dass die Tennisherren des Kummerfelder SV II (Platz drei in der vergangenen Landesliga-Spielzeit) ihre Partie um den Klassenerhalt gegen den TSV Glinde, den Drittplatzierten der Parallelgruppe, bestreiten müssten, war den KSV-Akteuren klar, dass ihre Chancen denkbar gering sein würden. Und damals war noch nicht einmal absehbar, dass die Kummerfelder mit dezimiertem Kader anreisen würden. So kam es, wie es kommen musste: Glinde gewann am Sonnabend mit 9:0.
QUICKBORN. Finn Meinecke (16) ist einfach nicht zu stoppen. Das Tennis-Talent des Kummerfelder SV hatte beim Witthöft Jugend-Cup in Hamburg Jenfeld mal wieder keine Mühe und setzte sich problemlos gegen seine Kontrahenten aus dem gesamten Bundesgebiet durch. „Ich habe mich sehr gefreut, aber es war machbar“, sagte der Quickborner, bemüht, sich selbst nicht zu sehr zu feiern. Tatsächlich war der Unterschied zwischen dem an eins gesetzten Finn und dem Rest des U 21-Feldes jedoch astronomisch.
KUMMERFELD. Vor 30 Jahren waren unsportliche Kinder die Zielscheiben des Mitschülerspottes. Doch wenn heutzutage ein Kummerfelder Drittklässler 13 statt 17 Meter weit wirft, kaum 2,40 Meter weit springt und auch nicht zwei Runden in der vorgeschriebenen Zeit laufen kann, ist das kein Anlass mehr zur Häme. Das Kummerfelder Sportabzeichen schaffen die Grundschüler, egal, wie sie sich bei den leichtathletischen Herausforderungen anstellen. Selbst, wenn sie am alljährlichen Sport-Aktionstag das Deutsche Sportabzeichen verfehlen.
KUMMERFELD. „Wir hatten uns vorher angeguckt, wo was zu holen ist und wo nicht. Glinde war spannend, Lübeck und Husby nicht so, und vor dem letzten Spiel hatten wir mit einer Niederlage gerechnet. Deshalb kann von Enttäuschung nicht wirklich die Rede sein“: Oliver Warncke-Wittekind und seine Mannschaftskollegen vom Kummerfelder SV haben die 2:7-Pleite beim SV Louisenlund gut verkraftet. Damit ist den Tennis-Assen des KSV der Titel zwar knapp durch die Lappen gegangen, doch die Saison ist trotzdem sehr erfolgreich verlaufen.