Kummerfelder SV

eingetragener Verein seit 1960

2:3 beim SV Blankenese, KSV in einer Pechsträhne

Das war nun wirklich eine bittere knappe Niederlage , die uns weiter in den Abgrund blicken lässt; aber auch Hoffnung für die Zukunft gibt. Wie das Glück ist auch das Pech nie von verlässlicher Dauer, heute war das Ende unserer Pechsträhne leider nicht in Sicht. Am Anfang haben wir, wie in fast allen Spielen der jüngeren Vergangenheit mit den schon bekannten Fehlern zu einem 0:2- Rückstand beigetragen. Einfache Ballverluste im Mittelfeld, schnelle Konter des Gegners, wir immer den Bruchteil einer Sekunde zu spät am Ball, zwei Chancen und zwei Gegentore! Yannick im Tor völlig chancenlos. Wann werden wir endlich mal wieder eine stabile Anfangsphase ohne Gegentore hinlegen? So wird das jedenfalls nix. Zum Haareraufen, diese Fehlerketten in der Anfangsphase!
Dann aber erspielen wir uns mit viel Einsatz und Spielqualität deutliche Vorteile, beste Torchancen, darunter eine aus meiner Sicht glasklare Elfmetersituation, die von dem jungen Schiri leider anders gesehen wird und in der Folge entwickelt sich ein hektisches, von vielen Fouls geprägtes Spiel. In der zweiten Halbzeit können wir unseren Druck auf den Gegner noch erhöhen und endlich gelingt der Anschlußtreffer durch den heute sehr starken Jon Pierre Otto per Kopfball. Als nun alles im Spielverlauf auf den Ausgleich hindeutet, gibt es einen Freistoß für den SVB vor unserem Strafraum, ein harmloser Schuß in Richtung Tor wird abgefälscht und landet wo? Genau, in unserem Tor zum 1:3 !
Mehr Pech geht einfach nicht.
Trotzdem positiv: Wir geben nicht auf und setzen den Gegner weiter massiv unter Druck. Christian Ayrim, Christopher Klengel, Marcel Braun und der in der in der zweiten Halbzeit sehr starke Brian Techert erspielen sich Chance auf Chance; nur der Ball spielt nicht mit, bis Christopher Klengel doch noch, leider sehr spät, der Anschlusstreffer zum 2:3 gelingt. Dann noch eine hektische Schlußphase mit klaren Chancen zum Ausgleich gegen eine immer mehr nachlassende Heimmannschaft; aber der nach diesem Spielverlauf sicher verdient gewesene Ausgleich will einfach nicht mehr fallen.
So kassieren wir eine unverdiente, unnötige Niederlage und sehen das Tabellenende nun in bedrohlicher Nähe.
Anlass, viel zu hadern, haben wir heute trotzdem nicht. Wir haben immer noch ein spiel- und kampfstarkes Bezirksligateam, dem heute nur ein Quentchen Glück und ein vielleicht etwas souveräner agierender Schiri gefehlt haben.
Schon am Dienstag geht es gegen Rugenbergen II weiter und wir hoffen dort auf eine ähnlich starke Leistung wie heute, können aber gerne mal auf die Fehler in der Anfangsphase zum Aufbau des Gegners verzichten.

Kommentare sind geschlossen.