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Pressespiegel

 
Sep
06

Perfekte Geburtstagsparty mit Hoogma & Friends

Von Benjamin Böge


Perfekte Geburtstagsparty mit Hoogma & Friends

Mit 330 Einsätzen für Hansa Rostock, den HSV und Bayer Leverkusen ist er der "Rekord-Ausländer" der deutschen Bundesliga.

Kummerfeld. Doch sein Torhunger scheint unersättlich zu sein, das hat Sergej Barbarez (38) am Ossenpadd demonstriert. Der Bosnier traf in der 48. und 52. Minute. Der Freundeskreis des früheren HSV-Kapitäns Nico-Jan Hoogma gewann den Vergleich mit einer aus Spielern der ersten und zweiten Mannschaft sowie alten Herren zusammengestellten Auswahl des Kummerfelder SV 4:2.

Der KSV feierte seinen 50. Vereinsgeburtstag. 280 zahlende Besucher und etliche Kinder, denen freier Eintritt gewährt wurde, feierten mit. Sie alle hatten ihren Spaß am Auftritt von Nico Hoogma & Friends, bei denen auch lokale Größen wie der frühere Raspo-Spieler Knut Aßmann (ebenfalls zweifacher Torschütze) mitwirkten. Stephan Roesler, Trainer der ersten Kummerfelder Mannschaft, und Stephan Baarck hatten noch für die 2:0-Führung der Gastgeber gesorgt. Bis spät am Abend plauschte Kultmasseur Hermann Rieger, Sympathieträger des HSV, mit den Gastgebern. 1000 Euro kamen letztlich zusammen, die nun einem guten Zweck gespendet werden.(wh)

Erschienen auf www.abendblatt.de.

 

Sep
02

Viel Fußball-Prominenz kommt zum Jubiläumsspiel

Von Benjamin Böge


KUMMERFELD. Das wird für Fußballfans ein echter Leckerbissen: Am Sonnabend, 4. September, treten die Kicker des Kummerfelder SV ab 16 Uhr in der Sportanlage des Vereins gegen prominente Ex-Fußballer des HSV an. Die Kummerfelder spielen gegen Nico Jan Hoogma & Friends. Mit dem Erlös aus diesem Benefizspiel werden kranke Kinder und die Jugendarbeit des Kummerfelder SV unterstützt.

Bei dem Spiel werden unter anderem die früheren HSV-Spieler Sergej Barbarez und Stig Töfting dabei sein. Auch der frühere HSV-Masseur kommt nach Kummerfeld. Noch keine feste Zusage haben die Kummerfelder Veranstalter des Jubiläumsspiels vom Ex-HSVer Thomas Doll und von Carsten Wehlmann.

Nico Jan Hoogma ist Holländer und wurde durch seine lange Tätigkeit beim HSV als Abwehrspieler bekannt. Zeitweise war er auch Kapitän der Mannschaft gewesen.

Erschienen im Pinneberger Tageblatt.

 

Aug
26

"Ali" packt den linken Hammer aus

Von Benjamin Böge


KUMMERFELD. Jörg "Ali" Albertz’ linker Hammer, Stig Töftings "Blutgrätschen", Sergej Barbarez’ Schlitzohrigkeit und Roy Prägers Kampfgeist - ein Stück Fußballgeschichte bekommen die Zuschauer am Sonnabend, 4. September, um 16 Uhr im Sportzentrum Ossenpadd in Kummerfeld zu sehen. Höhepunkt der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Kummerfelder SV (KSV) ist das Benefizspiel der Legenden. "Nico-Jan Hoogma & Friends" wollen im Spiel gegen die Kummerfelder zeigen, dass sie nichts verlernt haben und an bessere HSV-Zeiten erinnern.

Außer den schon genannten Stars werden voraussichtlich noch Harald Spörl, Martin Groth und selbstverständlich der ehemalige HSV-Kapitän Nico-Jan Hoogma auflaufen. Mit dabei ist auch lokale Kicker-Prominenz wie Ralf Palapies und Peter Ehlers. "Hoogmas Kontakte zum SV Rugenbergen konnten wir nutzen, um für unser Jubiläum etwas ganz Besonderes auf die Beine zu stellen", sagte der KSV-Vorsitzende Wolfgang Ständer. Die Stars wärmen sich in Kummerfeld für den von TV-Moderator Reinhold Beckmann am 5. September geplanten "Tag der Legenden" am Hamburger Millerntor auf. Ständer verspricht in Kummerfeld "Stars zum Anfassen", die bereitwillig die Autogrammwünsche der Fans erfüllen.

Auch Tennis-Fans kommen in Kummerfeld am 4. September zu ihrem Recht. Ab 13.30 Uhr steigt auf der Sportanlage am Ossenpadd das erste "Beach-Tennis-Event". Dafür wird auf auf den Beach-Volleyball-Plätzen das Netz etwas niedriger gehängt. Anstatt der Volleybälle sind Schläger und Tennisbälle gefragt. Es werden Doppel in verschiedenen Altersklassen gespielt. Auch Mixed-Konkurrenzen sind geplant. An dem Turnier kann jeder teilnehmen, der Lust hat. Eine Vereinsmitgliedschaft ist nicht erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

Erschienen im Pinneberger Tageblatt.

 

Jul
05

Kummerfelder SV feiert 50-jähriges Bestehen

Von Benjamin Böge


Kummerfelder SV feiert 50-jähriges Bestehen

KUMMERFELD. "Am Anfang haben wir so ziemlich jedes Spiel verloren", erinnert sich Dieter Bock (64, Foto), eines der Gründungsmitglieder des Kummerfelder SV. Der Vererein hat vor kurzem mit 200 Gästen, darunter unter anderem Kreispräsident Burkhard E. Tiemann und Detlev Brüggemann ,Vorsitzender des Kreissportverbandes, sein 50-jähriges Bestehen gefeiert. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Bock und der seit 30 Jahren amtierende Vorsitzende Wolfgang Ständer. Bock erhielt die Ehrenmitgliedschaft des Vereins und Ständer bekam von Brüggemann die Ehrennadel des Landessportverbandes überreicht.

Die Kummerfelder blickten während der Veranstaltung auf eine Erfolgsgeschichte zurück. Zwar sind Fußball und Tischtennis die tragenden Säulen des Vereins, aber weitere Sparten wie Tennis, Badminton, Basketball und Volleyball haben sich längst etabliert und auch die 1989 eingeweihte Sport- und Freizeitanlge Am Ossenpadd hat Vorzeigecharakter.

An den Aufschwung des Kummerfelder SV war in den 1960er Jahren nicht zu denken. Anfangs gab es nur eine ziemlich erfolglose Fußballabteilung. "Unsere Niederlagenserie lockte sogar das Fernsehen an", berichtet Bock. Aber ausgerechnet als der Dreh über die ewigen Verlierer erfolgen sollte, gewannen die Kummerfelder. "Solche Erlebnisse vergisst man nicht ", sagt Bock. Für ihn und andere Mitglieder sei der Verein inzwischen zur zweiten Familie geworden.

 

Aug
23

Ackerfestival nimmt Kurs auf Kult

Von Benjamin Böge


Zwei Tage wach: Am 19. und 20. September verwandeln 16 Bands den Kummerfelder Sportplatz zu einer einzigen Open-Air-Arena. Das dritte Ackerfestival soll noch mehr Besucher anlocken als im vergangenen Jahr.

Ackerfestival nimmt Kurs auf Kult

Als Sebastian Gläser, Birte Ganser und John Paul Cuhlmann 2004 ihren 18. Geburtstag feierten, kamen 300 Gäste zu ihrem kleinen Open-Air-Fest. Doch - mit den Worten der Marktwirtschaft - die Nachfrage bestimmt das Angebot. Und so wächst und gedeiht das mittlerweile als Rockevent etablierte Ackerfestival im beschaulichen Kummerfeld von Mal zu Mal. In diesem Jahr erwarten die Gastgeber vom Verein Ackerfestival, der mittlerweile 35 Mitglieder zählt, knapp 2000 Besucher auf dem Sportplatz am Ossenpadd.

Das Programm 2008: eine Konstellation der Superlative, so die Veranstalter. Angesprochen sind eingefleischte Rockfans ebenso wie jene, die es werden wollen. Insgesamt 16 Bands stellen ihr musikalisches Talent am 19. und 20. September auf dem Kummerfelder Sportplatz unter Beweis. Darunter viele Newcomer aus Norddeutschland, die sowohl mit ihrer Musik als auch mit klangvollen Bandnamen überzeugen: "Delayed by Suicide" aus Pinneberg rocken in düsterer Manier, "The Pushups" aus Kaltenkirchen präsentieren "Punk"n"Roll" und die "Lüneburger Schrotttrommler" funktionieren Eimer, Töpfe und Wassertonnen zu Percussion-Instrumenten um. Headliner ist dieses Jahr die Indie-Rock-Band "Pete Blume" aus Uetersen. Für ihr Debütalbum "Demonstrieren: Sonntags!" konnte die Gruppe den erfahrenen Produzent Swen Meyer verpflichten, der schon mit "Tomte" und "Kettcar" gearbeitet hat. Als ausländischer Act stoßen die Musiker von "Vincent Van Go Go" aus Kopenhagen zu den Künstlern auf die Bühne. Deren Ruf als erstklassige Live-Band verspricht poppige Unterhaltung.

Der Preis für ein Zwei-Tages-Ticket liegt im Vorverkauf bei 15 Euro, an der Abendkasse kosten die Karten 20 Euro pro Person. Für einen Tag Festival-Atmosphäre gibt es das günstigere Ticket für 12 Euro - allerdings nur vor Ort. Das Zelten ist an beiden Tagen kostenlos.

Von Tina Sternberg erschienen im Pinneberger Tageblatt

 

Jul
25

Ab morgen läuft der Stromzähler

Von Benjamin Böge


In Kummerfeld geht morgen die größte Photovoltaik anlage im Pinneberger Umland ans Netz. In spätestens zehn Jahren wird die Gemeinde kräftig am Ökostrom mitverdienen.

Ab morgen läuft der Stromzähler

Sonne. Ultramarinblauer Himmel wie in einem Werbeprospekt. Und zwei spiegelnde, glitzernde Dächer. Alles sieht genau so aus, wie es sich Kummerfelds Bürgermeister Hanns-Jürgen Bohland (CDU) gewünscht hat. Morgen erwartet der Gemeindechef die Techniker der E.on Netz, die den Zähler für die größte Photovoltaik-Anlage im Pinneberger Umland anschließen. Sie steht in seiner Gemeinde: Knapp 1000 Solarmodule bedecken die 900 Quadratmeter große Dach fläche auf der Sporthalle und dem Vereinsheim am Ossenpadd. Andreas Supthut (CDU) erklärte das Thema Solarenergie vor zwei Jahren beim Bau der Halle zur Bauausschuss-Chefsache und überzeugte die Politiker.

61 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr soll das Kummerfelder Vorzeigeobjekt generieren - das bedeutet den Tagesbedarf Ökostrom für etwa 17 Haushalte. Der fließt nicht nur bei Sonnenschein - sondern auch, wenn es bewölkt ist oder dämmert. Zwölf sogenannte Wechsler unter der Balkendecke verwandeln den eingespeisten Gleich- in steckdosengerechten Wechselstrom. Über ein kinderarmdickes Kabel fließt die Energie in den E.on-Zähler - und dann in die Haushalte. Von Pinnebergs Nachbargemeinde bis nach Niebüll und Bad Bevensen. Supthut verdeutlicht das Prinzip: "Kummerfelds Strom wirkt wie ein kleiner Tropfen in einem großen Fass, aus dem der Netzbetreiber ausschenkt".

Ein "kleiner Tropfen" für Schleswig-Holstein und Teile Niedersachsens - aber ein Meer an Sparmöglichkeiten für die Gemeinde: 32 000 Euro zahlt die E.on voraussichtlich pro Jahr für die Lieferung aus Kummerfeld - laut Abnahmevertrag garantiert 20 Jahre lang. Nach Bohlands Berechnungen trägt sich die 320 000 Euro teure Anlage damit nach zehn Jahren von selbst. Die Erträge aus der Energie, die danach erzeugt und verkauft wird, füllen die Haushaltskasse.

Bürgermeister Bohland hat genaue Vorstellungen davon, wofür dieses "Plus" eingesetzt werden soll: "Von dem Geld können wir zu drei Vierteln die jährlichen Unterhaltungskosten für unsere Sporthalle decken", sagt er. Wartung und Instandhaltung "fressen" laut Bohland mehr als 40 000 Euro pro Jahr. Auch die Natur profitiert, denn nach den Berechnungen der ausführenden Firma B&Q aus Hamburg vermeidet die Solaranlage jährlich 54 Tonnen Kohlendioxid. So viel hätte ein Kraftwerk ausgestoßen, um die gleiche Energiemenge zu produzieren.

Morgen beginnt die Uhr zu laufen und Kilowatt-Stunden zu zählen, die in der Kreis-Pinneberger Vorzeigeanlage gesammelt werden. Und auch wenn der Vertrag mit der E.on im Jahr 2028 ausläuft: Bohland und Supthut sind optimistisch, dass Kummerfeld selbst danach noch Gewinne einfährt: Dann werde sich die Gemeinde einen neuen Abnehmer suchen oder den Strom selbst verwenden, sagt Bauausschuss-Chef Supthut. Bislang sei die eigene Nutzung zwar nur Theorie: Kummerfelder Haushalte müssten die eingespeiste Energie derzeit sofort verbrauchen, wenn sie produziert wird. "Aber in 20 Jahren gibt es bestimmt entsprechende Batterien", schätzt er. Bohland denkt sogar noch weiter: "Dann tanken bei uns am Ossenpadd längst Elektro autos."

Von Natalie Kordowski

 

Apr
08

Engpässe auf drei Feldern

Von Benjamin Böge


Die neue Turnhalle vom Kummerfelder Sportverein: Sie ist Schmuckstück und Problemfall zugleich. Diese Bilanz zog Wolfgang Ständer, Vorsitzender des Kummerfelder Sportvereins während der Jahreshauptversammlung.

Engpässe auf drei Feldern

Kummerfeld. Seit der Eröffnung der neuen Dreifeldhalle im August vergangenen Jahres nutzen die Mitglieder des Kummerfelder Sportvereins den modernen Bau mit Begeisterung. Zeit für eine erste Bilanz, die der Vereinsvorsitzende Wolfgang Ständer während der Jahreshauptversammlung vom Kummerfelder Sportverein (KSV) gab. Bürgermeister Hanns-Jürgen Bohland (CDU), Gemeindevertreter sowie unter anderem 30der insgesamt 664 Mitglieder des Vereins, in dem 317 Kinder und Jugendliche Sport treiben, hörten sein Resümee in den Räumen am Ossenpadd.

Erster Knackpunkt: Die Zahl der Mitglieder nahm gegenüber dem Jahr 2006 nur geringfügig zu. Nach den Ausführungen von Ständer konnten zwar einige Sparten Zuwächse verzeichnen, gleichzeitig hätten aber - wahrscheinlich auch aufgrund der Beitragserhöhung - etliche Mitglieder dem Verein den Rücken gekehrt oder Familien- in Einzelmit gliedschaften umgewandelt. Sicher ist sich der Vorsitzende, dass die neue Halle langfristig mehr Mitglieder anlocken wird. Immens groß sei bereits jetzt der Zuwachs sowie der Erfolg der Jugend-Fußballmannschaften. Der Gemeinde sowie allen Zuschussgebern, die den Neubau ermöglicht hatten, dankte der Vorsitzende ebenso wie allen Ehrenamtlichen.

"Ein großes Problem des vergangenen Jahres waren die Hallenzeiten", sagte Ständer. Ausgelöst dadurch, dass außer dem eigenen sowie dem Prisdorfer TSV dort Sportler aus Halstenbek, von der Pinneberger Johannes-Brahms-Schule, von Polizei, Feuerwehr, dem DRK sowie von Schule und Kindergarten trainieren, sei es zu Engpässen gekommen - ein Problem, das schwer zu lösen sei. Der KSV werde aber daran arbeiten, bekräftigte der Vereinsboss.

Noch eine Sorge: das Verhalten etlicher Benutzer und Besucher der Halle. Häufig würde diese mit Straßenschuhen (dazu gehören auch Turnschuhe, die im Außenbereich getragen werden) betreten, kritisierte Ständer. Bekleidung und Abfall blieben einfach liegen. Erst kürzlich sei ein Kubikmeter dieser Hinterlassenschaften abgefahren worden. Ständer appellierte an Betreuer und Vereinsmitglieder, die Leute bei Fehlverhalten anzusprechen oder ihre Beobachtungen an die Verantwortlichen weiterzugeben. Er erinnerte in diesem Zusammenhang die Eltern an ihre Fürsorgepflicht. Nach den überwiegend positiven Berichten aus den einzelnen Sparten wurden Kassenwartin Ann-Christin Ständer sowie Vereinsvize Jochen Kühnbaum einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Auch der Vorstand wurde ohne Gegenstimme entlastet.

Geehrt wurde an diesem Abend Gerd Uhl, der dem Verein seit 25 Jahren angehört und mehrere Jahre unter anderem Vorstandsarbeit leistete. Mit einem Essensgutschein bedankte sich Ständer bei dem Geehrten für die "immer vorzügliche Zusammenarbeit".

Auch für den KSV-Chef selbst gab es noch eine Aufmerksamkeit in "ganz privater Sache". CDU-Gemeinde vertreter und Architekt Andreas Supthut übergab an Ständer einen Gutschein für ein Essen mit der Familie, die während des Hallenbaus und in der Zeit danach häufig zu kurz gekommen sei.

Von Heide Ahrens, erschienen auf www.pinneberger-tageblatt.de

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